Konfirmationen 2013

 

 

Konfirmation – Bestärkung im Glauben

 

An drei Sonntagen im April bzw. Mai feiern wir in unserer Johanneskirche 

Konfirmation.  Jugendliche aus unserer Gemeinde haben sich

ein Jahr lang jeden Mittwochnachmittag Zeit genommen, um sich

mit christlichen Glaubens- und Lebensfragen zu beschäftigen.

Abschluss und Höhepunkt dieser einjährigen Konfirmandenzeit ist

für jede der drei Konfirmandengruppen ihr Konfirmationsgottesdienst.


„Confirmatio“, das bedeutet „Bestärkung, Bekräftigung“. Im Konfirmationsgottesdienst bekräftigen die Konfirmandinnen und

Konfirmanden mit ihrem eigenen Ja, dass sie weiterhin auf dem Weg

gehen wollen, den Gott mit ihnen in der Taufe begonnen hat.

Bei der Taufe konnten sie dieses Ja noch nicht selbst sagen; ihre

Paten haben es für sie getan. Nun sind sie alt genug, um selbst zu

entscheiden, ob sie die Zusage, die Gott ihnen in der Taufe gegeben 

hat, für sich selbst annehmen und zur christlichen Gemeinde

gehören wollen.


Wer selbst im christlichen Glauben lebt, der weiß, dass Glaube nie etwas Abgeschlossenes ist. Es ist immer ein Unterwegssein zu Gott, ein Weg

mit Höhen und Tiefen, mit Sackgassen und Kehrtwendungen. So ist auch

das Ja der Konfirmanden kein abschließendes Ja, mit dem alle

Unklarheiten und Anfechtungen im Glauben beseitigt wären. Es ist

ein Ja dazu, auf dem Weg des christlichen Glaubens weitergehen zu

wollen. Es ist ein menschliches Ja, das der göttlichen Unterstützung

bedarf.


Und so ist es gut, dass „Confirmatio“ nicht nur das bekräftigende Ja

meint, das die Konfirmanden sprechen. „Confirmatio“, das bedeutet

auch die Bestärkung durch Gott. Wir alle sind darauf angewiesen, dass

Gott uns auf unserem Glaubensweg den Rücken stärkt. Gott tut dies

durch seinen Segen. Gottes Segen bekommen die Konfirmandinnen und Konfirmanden bei ihrer Konfirmation unter Handauflegung zugesprochen.

Auch jeder Gottesdienstbesucher bekommt diese Stärkung durch Gottes

Segen zugesprochen am Ende jedes Gottesdienstes: „Der Herr segne

dich und behüte dich, der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir

und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe

dir Frieden.“


Ihre
Pfarrerin Dorothee Kommer