Konfirmationen 2008

 
 
Konfirmation – Bestärkung im Glauben
 
An drei Sonntagen im April bzw. Mai feiern wir in unserer Johanneskirche 
Konfirmation.  Jugendliche aus unserer Gemeinde haben sich
ein Jahr lang jeden Mittwochnachmittag Zeit genommen, um sich
mit christlichen Glaubens- und Lebensfragen zu beschäftigen.
Abschluss und Höhepunkt dieser einjährigen Konfirmandenzeit ist
für jede der drei Konfirmandengruppen ihr Konfirmationsgottesdienst.

„Confirmatio“, das bedeutet „Bestärkung, Bekräftigung“. Im Konfirmationsgottesdienst bekräftigen die Konfirmandinnen und
Konfirmanden mit ihrem eigenen Ja, dass sie weiterhin auf dem Weg
gehen wollen, den Gott mit ihnen in der Taufe begonnen hat.
Bei der Taufe konnten sie dieses Ja noch nicht selbst sagen; ihre
Paten haben es für sie getan. Nun sind sie alt genug, um selbst zu
entscheiden, ob sie die Zusage, die Gott ihnen in der Taufe gegeben 
hat, für sich selbst annehmen und zur christlichen Gemeinde
gehören wollen.

Wer selbst im christlichen Glauben lebt, der weiß, dass Glaube nie etwas Abgeschlossenes ist. Es ist immer ein Unterwegssein zu Gott, ein Weg
mit Höhen und Tiefen, mit Sackgassen und Kehrtwendungen. So ist auch
das Ja der Konfirmanden kein abschließendes Ja, mit dem alle
Unklarheiten und Anfechtungen im Glauben beseitigt wären. Es ist
ein Ja dazu, auf dem Weg des christlichen Glaubens weitergehen zu
wollen. Es ist ein menschliches Ja, das der göttlichen Unterstützung
bedarf.

Und so ist es gut, dass „Confirmatio“ nicht nur das bekräftigende Ja
meint, das die Konfirmanden sprechen. „Confirmatio“, das bedeutet
auch die Bestärkung durch Gott. Wir alle sind darauf angewiesen, dass
Gott uns auf unserem Glaubensweg den Rücken stärkt. Gott tut dies
durch seinen Segen. Gottes Segen bekommen die Konfirmandinnen und Konfirmanden bei ihrer Konfirmation unter Handauflegung zugesprochen.
Auch jeder Gottesdienstbesucher bekommt diese Stärkung durch Gottes
Segen zugesprochen am Ende jedes Gottesdienstes: „Der Herr segne
dich und behüte dich, der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir
und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe
dir Frieden.“

Ihre
Pfarrerin Dorothee Kommer